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Seine Gesichtszüge sind hart, die Freude ist aus seinen Augen gewichen. Die Augen sind träge, doch trotzdem verfolgen sie den Regentropfen, der sich seinen Weg an der Scheibe suchte. Irgendwann ist dieser am unteren Ende der Scheibe angekommen, und der Blick des jungen Mannes ist noch immer darauf fixiert. Als der Bus wieder anfährt schaut er weg, nun direkt aus dem Fenster. Er sieht die Kleinstadt an sich vorbeiziehen. Autos, Häuser, andere Menschen, spielende Kinder. Aber es ist ihm zu anstrengend genauer hinzusehen. Sein Gesicht fühlt sich ganz komisch an, fast so, als wäre es gemeißelt und damit unbeweglich. Als er aus dem Bus entsteigt, kommt ihm eine kalte Boe entgegen, auf die er mit heftiger Gänsehaut reagiert - die gleiche Gänsehaut, die er auch verspürt hat, als er sich eine Stunde zuvor enttäuscht abgewandt hat, und probiert hat, dabei nicht ganz so enttäuscht zu wirken.
22.8.07 21:56


Der lange Weg des Lebens

"Das Glück muß entlang der Straße gefunden werden, nicht am Ende des Wegs."

~ David Dunn ~

30.7.07 18:55


Der Schritt

Werde ich ihn heute wagen?
19.7.07 18:04


Das Übersprudeln von Gefühlen

Im Moment geht wieder so viel in mir vor. Zu viel um es festhalten zu können. Ja, zu viel, um es überhaupt ausdrücken zu können. Ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll. Einerseits Spaß und Vorfreude, auf der anderen Seite Sorge und Enttäuschung.
Endlich mal wieder richtig aktiv Sport zu machen macht Spaß. Zwei Tage im Hochschulstadion Beach Volleyball gespielt. Dann natürlich die Freude auf Hamburg und Holland. Desweiteren Freude, weil ich nächste Woche jobben kann. Andererseits auch das Zeitproblem. Eigentilch wollte ich meine Tante besuchen, und ich will sie nicht enttäuschen, ich hab ihr das schon so lange versprochen. Sorge darüber, wie es mit meiner Oma weitergeht.

Wie es mit "ihr" weitergeht ist auch eine gute Frage.. 

Und das, was mich eigentlich am meisten trifft, ist sie. Kein Zeichen von ihr. Wenn sich was tut, dann meistens von meiner Seite. Keine Anruf und keine Zeile. Enttäuschung.

 

Ihr seht, ich hab genug zum Nachdenken. Doch vielleicht ist genau das der Fehler, das viele Nachdenken. Immer wieder alles aufrollen, nochmal analysieren. 

17.7.07 21:22


Faulheit..

Ich komme im Moment zu nichts, aber eigentilch stört mich das nicht. Nur manchmal ist mir etwas langweilig.. aber wenn ichs mal ganz realistisch betrachte, gibt es eigentlich immer was zu tun. Waschmaschine an, Waschmaschine aus, Trockner an, Trockner aus, Kleider zusammenlegen, Hase füttern, Kochen, Spülmaschine an, Spülmaschine aus, Töpfe waschen.. Und irgendwie macht mir das im Moment sogar ein bisschen Spaß.

Es gibt da nur ein Problem. Wenn man ins Bad kommt und dort ein nasses Handtuch auf dem Boden liegt, kann man sich nicht denken: "Welcher Arsch hat das Ding da liegen lassen?"

12.7.07 19:16


Was soll ich tun?

Wieso bin ich deswegen so unsicher? Jedes ihrer Worte drehe ich tausendmal um, interpretiere es auf andere Arten und mal den schwarzen Peter an die Wand. Manchmal denke ich mir, dass alles super ist, doch zu anderer Zeit denke ich genau das Gegenteil.. Aber dabei ist es doch alles gar nicht so schwer, sagt man. Ich weiß nicht was ich denken soll, ich weiß nicht was ich tun soll.
3.7.07 19:44


Der Suppenkonflikt

"Suppe zu essen, hatte Frank immer schon als unangenehm empfunden, man konnte so viel falsch machen dabei, und wenn man nicht schlürfen durfte, und bei seiner Mutter durfte man nicht schlürfen, und die Suppe außerdem heiß war, und bei seiner Mutter war sie immer sehr heiß, dann mußte man dauernd pusten und das wiederum nicht zu stark und nicht zu schwach, und den Mund verbrannte man sich schließlich doch, und das machte ihn immer aggressiv, das Schlürf-Verbot ist eine der dümmsten Erfindungen der bürgerlichen Gesellschaft, dachte er, das macht aggressiv, wiewohl er sich nicht sicher war, ob es nicht einfach bloß eine Erfindung seiner Mutter war, da müßte man sich mal erkundigen, dachte er, während er pustete und löffelte und sich den Mund verbrannte und sich zugleich mit seiner Mutter anschwieg, obwohl das vielleicht sowieso in eins zusammenfällt, die bürgerliche Gesellschaft und die eigene Mutter, dachte er, aber das war ihm dann dann ein zu unpersönlicher Gedanke, auf sowas kommt man nur, wenn man aggressiv ist, dachte er, so sollte man über seine Mutter nicht denken, und in diesem Moment schob seine Mutter den Teller zurück und sagte: "Die ist noch zu heiß [...].""

 

Bei diesen Zeilen musste ich sehr lachen. Das ganze stammt aus dem Buch "Neue Vahr Süd" von Sven Regener. 

24.6.07 18:14


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